Sathmar und seine Schwaben
By Ernst HAULER
Osterreichische Landsmannschaft; Wien, June 1987
 

     

Als nach der Belagerung von Wien 1683 die Türken aus Ungarn zurückgedrängt wurden, galt es, die verwüsteten und brachliegenden Ländereien im pannonischen Raum wieder zu kultivieren. Die geringen Reste der bodenständigen Bevölkerung waren für diese schwere Aufgabe weder zahlenmäßig noch wirtschaftlich fähig, so dass die kaiserliche Regierung und die privaten Grundherren Siedlungswillige ins Land riefen. Besonders gesucht waren wegen ihrer hochentwickelten landwirtschaftlichen und handwerklichen Kenntnisse deutsche Einwanderer.

Die Eckartschrift befasst sich mit der Besiedlung des ungarischen Komitats Sathmar durch Schwaben aus den vorderösterreichischen Ländern. Durch ihre unermüdliche Arbeit schufen sie im Laufe der Zeit aus ausgedehnten ungepflegten Viehweiden und Wäldern blühende Getreidefelder, die nicht nur den eigenen Wohlstand begründeten, sondern auch den Staatssäckel füllen. Da die Kolonisten überwiegend in eigenen Dörfern angesiedelt worden waren, erhielten sich bei ihnen über Jahrhunderte hinweg die nationalen Eigenarten, wie Sprache, Religion, Dorfanlage, Hausbau, Kleidung, Sitte und Brauchtum. Der Erste und vor allem der Zweite Weltkrieg haben auch diese deutsche Volksgruppe bis an den Rand der völligen Vernichtung geführt. Deutschenhass, Verfolgung, Flucht und Deportation zwangen ihr einen harten Überlebenskampf auf.

Review Source: http://www.oelm.at/

 

As for the siege of Vienna in 1683 the Turks were pushed back from Hungary, it was necessary to cultivate the devastated and derelict land in the Pannonian area again. The small remnants of the indigenous population were for this difficult task neither numerically nor economically efficient, so that the imperial government and the private landlords willing settlement to the country called. Particularly popular due to their highly developed agricultural and craft skills were German immigrants.

The Eckart document is concerned with the settlement of the Hungarian county of Satu Mare Swabians from the front Austrian lands. Through their tireless work they created over time from extensive unkempt pastures and forests flourishing wheat fields that are not only justified their own prosperity, but also fill the state coffers. Since the colonists were mainly located in separate villages, received at them for centuries the national characteristics, such as language, religion, village investment, housing, clothing, manners and customs. The first and especially the Second World War have also this German community out to the edge of total annihilation. German hatred, persecution, flight and forced her deportation to a fight for survival.

Eckartschrift heft 102, 112 pages, 1 map.

 

[Published at DVHH.org 14 Sep 2012, Jody McKim Pharr)
 

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Last Updated: 17 Sep 2012
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